44. BARsession: Genau mein Fall – Bitte Folgen!

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Die 44. fand am vergangenen Montag unter dem Motto „Genau mein Fall – Bitte Folgen!“ statt. Für alle, die die nicht kennen, der Ablauf ist immer identisch. Um 18 Uhr beginnt während des gemeinsamen Abendessens das Netzwerken und der Austausch mit den Kollegen. Wie in den Sommermonaten üblich, wurde auch dieses Mal gegrillt.  Nachdem entspannten Abendessen und einigen aktuellen Entwicklungen rund um die Themen Social Media und Online Marketing, fing gegen 19.15 Uhr der Top-Speaker-Vortrag an. Dieses Mal drehte sich alles um das Personalrecruiting neuer und vor allem passender  Bewerber für die Landespolizei NRW. In diesem Rahmen wurde auch das Bewerber-Portal „Genau mein Fall“ vorgestellt. Ein wichtiger und Abend füllender Programmpunkt. Im Anschluss gab es dann eine Datenschutz konforme Verlosung, bevor sich schließlich alle in kleinen Workshops zu anderen Themen trafen. Hier nutzten viele Teilnehmer auch die Gelegenheit, ihre Gespräche, die sie während des Abendessens aufgenommen haben, zu vertiefen. So war diese wieder eine gelungene Mischung aus Informationsaustausch und Netzwerkbildung.

Worum es beim Top-Speaker-Vortrag ging

Der Top-Speaker-Vortrag wurde dieses Mal von zwei Referenten gehalten. Dabei handelte es sich um die Polizeioberkommissarin Anja Wittke und den Polizeihauptkommissar Jörg Pannhorst aus dem Fachbereich Personalwerbung des Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) der Polizei Nordrhein-Westfalen in Selm. Sie gaben uns spannende Einblicke in die Themen Social Media und Online Marketing in der Polizeiarbeit, insbesondere beim Personalrecruiting. So gingen sie auf die Frage ein, welche Social-Media-Kanäle überhaupt bespielt werden und wie sie die Inhalte auf jedem einzelnen Kanal aufbereiteten.

Auf jedem einzelnen dieser Kanäle richten sie sich dabei an potentielle Bewerber, die vielleicht erst einmal wissen möchten, wie der Berufsalltag bei der Polizei aussieht. Diese Einblicke werden vor allem durch Videos und Fotos gewährt. Darüber hinaus geht es natürlich auch darum, mit den potentiellen Bewerbern ins Gespräch zu kommen und die Hürden, die der komplexe Bewerbungsablauf mit sich bringt, zu erläutern, und den Bewerbern die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen.

Trotz ähnlicher Zielsetzung und -gruppe sind die angewandten Strategien dabei sehr stark auf das einzelne Medium zugeschnitten. Diese unterschiedlichen Strategien müssen dabei natürlich aufeinander abgestimmt sein. Das strategische Vorgehen lässt sich übrigens auf alle Social-Media-Aktivitäten übertragen, denn nur wer es schafft seine Inhalte perfekt zu präsentieren, schafft es letztlich auch sein Ziel zu erreichen.

Social Media in Zeiten der DSGVO und andere Verwaltungsakte

Die Landespolizei ist dabei als Behörde natürlich stärker an die Hierarchien gebunden als jedes Unternehmen der freien Wirtschaft. Das heißt, dass das Innenministerium die abschließende Entscheidung darüber trifft, ob Social Media genutzt wird und wenn ja, in welcher Form. Regt sich manch einer in der freien Wirtschaft schon über die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf, sind die Bestimmungen bei den Behörden um ein Vielfaches weniger flexibel als bei den Unternehmen. Warum die Bestimmungen auf den ersten Blick steif erscheinen, kann man bei genauerer Betrachtung ebenfalls gut erkennen. Bei den einzelnen Behörden und insbesondere bei der Polizei geht es schließlich um Fragen der Sicherheit und des Persönlichkeitsschutzes.

Was man bei diesem Vortrag lernen konnte

Obwohl dieser Top-Speaker-Vortrag sich deutlich von denen unterschied, an denen ich bislang im Rahmen der teilnahm, war es interessant, einmal in eine Branche und ihre spezifische Arbeitsweise hinsichtlich Social Media zu blicken. So erkannte ich als Teilnehmerin auch wie sehr sich die Arbeitsweise in einer Behörde oder Verwaltung von der Arbeit in einem Betrieb grundsätzlich unterschied. Kann ich dennoch Erkenntnisse für meine tägliche Arbeit mitnehmen? Ja, zum Beispiel, dass gewisse Strukturen wichtig sind, um überhaupt ein Ziel zu erreichen. Trotzdem soll und darf die Struktur sich immer wieder neuen Entwicklungen öffnen und sollte regelmäßig hinterfragt werden.

Hat sich die 44. für mich gelohnt?

Über eine zu behaupten, dass sie sich nicht gelohnt habe, wäre ein Fehler. Aufgrund des Netzwerk-Charakters lohnt es sich, regelmäßig an diesem Event teilzunehmen. Der Ertrag, welche Erkenntnisse man aus jeder Veranstaltung mitnehmen kann, variiert dabei von Thema zu Thema. Wenn man sich also die Mühe macht und sich nach dem Besuch einer den Vortrag noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, kann man mit ein wenig Kreativität aus jedem Vortrag etwas mitnehmen.

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Die 44. BARsession fand am vergangenen Montag unter dem Motto "Genau mein Fall - Bitte Folgen!" statt. Für alle, die die BARsession nicht kennen, der Ablauf ist immer identisch. Um 18 Uhr beginnt während des gemeinsamen Abendessens das Netzwerken und der Austausch mit den Kollegen.
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Redaktionsbüro Marie Lanfermann
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