Warum netzwerken so wichtig ist und man sich nicht nur in der eigenen Branche auskennen sollte

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich relativ stark netzwerke und dabei nicht nur in meiner eigenen Branche aktiv bin, vielmehr schaue ich auch mal über den Tellerrand hinweg. Ich gehe zu Business-Lunchen, BAR-Sessions, Schwerpunkt bezogenen Meetings. Das mache ich, da mir einerseits der Netzwerk-Gedanke gut gefällt, andererseits aber auch, weil man durch aktives Netzwerken eine ganze Menge lernen kann.
Manch einer behauptet, man sollte sich auf einen Schwerpunkt oder ein Thema festlegen, auf das man sich spezialisiert, bei dem man am Ball bleibt. Ja, auch ich glaube, dass es sinnvoll ist, ein Experte zu werden. Aber warum bloß nur in einem Thema?

Die Sache mit dem einen Thema

Nehmen wir mal an, Sie beschäftigen sich mit dem Thema A. Es ist IHR Thema. Ein Thema, für das Sie brennen. Für das Sie eine Leidenschaft haben, Interesse am Ball zu bleiben. In diesem Thema sind Sie der Experte. Mit der Zeit, fühlen Sie sich darin sicher und dann verändert sich etwas. Vielleicht etwas Technisches, vielleicht etwas Menschliches. Verlieren Sie dann das Interesse am Thema oder bleiben Sie am Ball? Arbeiten Sie sich dann vielleicht in ein neues Programm oder eine neue Maschine ein? Lernen vielleicht eine komplett neue Fähigkeit? In dem Moment könnte das Erlernen des Neuen eine neue Leidenschaft wecken. Oder Sie schalten völlig ab. Mir persönlich ist da das mit der Leidenschaft schon lieber.

Woher komme ich und wo will ich hin?

Zunächst einmal war da das Interesse an Computern. Ich wollte schon früh begreifen, wie etwas funktioniert. Nicht nur im Software sondern auch im Hardware-Bereich. Dann kam die Sache mit dem Internet. Irgendwann Ende der 90er Jahre bekam ich meinen ersten Internet-Zugang und war neugierig, wie die Bilder und Texte ins Internet kommen. Mir war klar, dass dort kein Männchen sitzt, das Tafeln hoch hält. Aber wie funktionierte das denn nun tatsächlich? Recht bald entdeckte ich damals FrontPage und damit die Möglichkeit, eine Homepage zusammen zu klicken. Seltsam fand ich nur, dass im Hintergrund eine Schrift erschien. Je mehr ich klickte, desto großer wurde der Text. Später lernte ich dann, dass dies HTML war und man die Sprache vielleicht verstehen sollte, wenn man Programmieren möchte. Also lerne ich sie. Später kam dann mein Interesse an Medien dazu und ich dachte mir, Journalistin ist ein toller Beruf. Die Tageszeitungen interessierten mich jedoch nur am Rande, zur Tageszeitung wollte ich nie. Tatsächlich fand ich ja die Sache mit den Computern toll. Und online war ich mittlerweile heimisch, hatte mich häuslich eingerichtet und war eigentlich ganz begeistert, als die ersten Foren entstanden. Das war schon großartig und der Beginn des Social-Media-Bereichs. Im vergangenen Jahr frischte ich dann meine HTML-Kenntnisse auf und stellte gleichzeitig fest, dass es den Beruf des Social-Media-Managers gab. Das klang doch eigentlich recht vielversprechend.

So wurde ich dann Social-Media-Managerin und bekam endlich einen Nachweis für das Wissen, das ich mir selbst in Eigenregie erworben hatte. Natürlich folgte in diesem Seminar auch ein Feinschliff meines Wissens, aber generell würde ich nicht sagen, dass ich mir nur ein Thema angeeignet habe. Denn durch den Computer-Bereich kam ich zum Programmieren und vom Programmieren zum Social-Media-Management.
Durch das Studium im journalistischen Bereich erhielt ich Einblick in völlig unterschiedliche Bereiche und viele Themen interessierten mich auch noch darüber hinaus. Viele Themen wurden und werden zu treuen Weggefährte, Themen, die ich nicht missen möchte, in denen ich aber auch kein Experte werden möchte. Dennoch interessieren sie mich und beeinflussen auch andere Themen und Projekte.

Doch was bedeutet das alles für das Netzwerken und was für den Job?

Man könnte nun auf die Idee kommen, ich ließe mich treiben, aber ganz so ist es nicht, obwohl es auch nicht falsch ist. Natürlich lasse ich mich treiben, aber ich bin kein Fähnchen im Wind. Ich folge mehr so den Spuren, die sich ergeben und lerne so stetig neues, manchmal fachfremd und manchmal fachnah. Oft genug ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten. Oft genug schnuppere ich dadurch auch wieder in neue Bereiche hinein.
Nun möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Themen-Hopping betreibe, um des Themen-Hopping Willens, sondern um mich möglichst in den Bereichen aus zu kennen, die mir bereits bei mir bekannten Themen begegnet sind. Denn dadurch ergeben sich nicht nur für mich, sondern auch für meine Kunden Mehrwerte und Möglichkeiten.

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