#barsession am 10.08.15 zum Thema #socialmedia im B2B-Bereich

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3 min read

Gestern war wieder einmal , diesmal zu einem sehr spannenden, aber unscheinbaren Thema. Es ging um B2B und Social Media. Der Vortrag wurde gehalten von Katharina Kämper und sollte sich eigentlich in drei Teile gliedern, die Übergänge waren allerdings so fließend, dass man die drei Teile als einen durchgängigen Vortrage wahrnehmen konnte. Die einzelnen Aspekte waren dabei:

  1. Website, Social Media, Newsletter: Einbindung der digitalen Kanäle in die Kommunikation der Westfalen Gruppe 2.
  2. Social Media Strategie: „Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital – und Botschafter des Unternehmens!“
  3. Erfolge und Aussichten: Was wir erreicht haben, was wir im Weiteren für Ziele verfolgen

Ein gelungener Vortrag oder Vertrauen ist alles

Der Vortrag von Frau Kämper zeigte dabei gar nicht so viel Neues und war doch inhaltlich so überraschend.

Überraschend war hierbei nicht, dass Social Media funktionieren kann, sondern dass ein großes Unternehmen im industriellen Bereich so erfolgreich Social Media anwendet. Katharina Kämper wies darauf hin, dass dies nicht die Leistung einzelner sei, sondern eine Leistung von allen. Und dass nicht der Inhalt der wichtigste ist, obwohl dieser im Bereich Social Media ja bekanntlich der King ist, sondern dass jeder einzelne Mitarbeiter und dessen Authentizität besonders relevant ist. Hat ein Mitarbeiter keine Lust, sich selbst und sein Unternehmen positiv zu vermarkten, so wird aus dem besten Beitrag hinsichtlich der Authentizität ein Desaster, das man nicht mehr korrigieren kann. Ist der Mitarbeiter hingegen motiviert, kann aus einem einfachen Beitrag etwas ganz Großes werden.

Genau das war eigentlich die Hauptessenz des Vortrages.

Motivation muss von Innen heraus wachsen

Motivation, die von Außen kommt ist nichts wert, da sie nicht vom Mitarbeiter selbst ausgeht und damit nicht zur Identifikation mit dem Unternehmen beiträgt. Ein gutes Gehalt – schön und gut. Aber wenn der Mitarbeiter kein Vertrauen in sich und in seine Fähigkeiten vermittelt bekommt, ist es mit der persönlichen Akzeptanz der eigenen Leistungen nicht allzu weit hergebracht. Ein einzelner Gegenwind kann den einzelnen Mitarbeiter dann zu Fall bringen. Wurde er hingegen dazu ermuntert, auf seine eigene Stärke zu vertrauen, so wird er durch jede einzelne vermeintliche Kritik wachsen und über sich hinaus gehen, Dies ist genau jene Stärke, die Katharina Kämper sich von ihren Mitarbeitern wünscht. Sie erwartet deshalb nicht nur eigene Themenvorschläge, sondern geht scheinbar erwartungslos vor und fordert von ihren Mitarbeitern, dass diese mit konkreten Ideen und dem Wunsch, etwas posten zu wollen, auf sie zukommen. Auf die Qualität der einzelnen Beiträge wird dabei natürlich schon geachtet, allerdings ist jeder für die Qualität seiner Beiträge selbst verantwortlich. Jeder achtet dabei also praktisch auf seinen eigenen Beitrag und identifiziert sich mit diesem. Dadurch ist eine gute Qualität gewährleistet. Sie selbst braucht die Arbeit ihrer Mitarbeiter gar nicht mehr zu kontrollieren oder gar zu korrigieren.

Der Abend insgesamt

Nach diesem Top-Vortrag ging es natürlich auch noch in einzelnen Sessions weiter. Alles in allem war dies eine rundherum gelungene , von der ich persönlich nicht nur neues Wissen, sondern auch neue Kontakte und Eindrücke mitnehmen konnte.

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